Chorverband Hochrhein
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Stühle rücken im Präsidium

Das neu gewählte Präsidium mit Landrat Dr. Martin Kistler (links): Maria Krug, Achim Feser, Bernadette König, Marianne Kuttruff, Angelika Ebner und Andreas Thoma (v.l.)
Das neu gewählte Präsidium mit Landrat Dr. Martin Kistler (links): Maria Krug, Achim Feser, Bernadette König, Marianne Kuttruff, Angelika Ebner und Andreas Thoma (v.l.)

Stühle rücken im Präsidium

Die neuen Ehrenmitglieder des Chorverbandes Hochrhein Rudolph Spahr, Eckhard Kopetzi, Maria Krug und Reinhold Indlekofer (v.l.), umrahmt von Landrat Dr. Martin Kistler (links) und Bürgermeister Joachim Baumert (rechts)
Die neuen Ehrenmitglieder des Chorverbandes Hochrhein Rudolph Spahr, Eckhard Kopetzi, Maria Krug und Reinhold Indlekofer (v.l.), umrahmt von Landrat Dr. Martin Kistler (links) und Bürgermeister Joachim Baumert (rechts)
Bei der Jahreshauptversammlung des Chorverbandes Hochrhein lag der Schwerpunkt auf den Verabschiedungen von langjährigen Präsidiumsmitgliedern sowie den Neuwahlen des Präsidiums. Der Präsident Reinhold Indlekofer, der Schatzmeister Rudolph Spahr und der Verbandschorleiter Eckhard Kopetzki wurden nach jahrzehntelangem ehrenamtlichen Engagement im Präsidium des Chorverbandes Hochrhein verabschiedet und als Dank und Anerkennung zu Ehrenmitgliedern des Chorverbandes ernannt. Weiterhin wurde auch die zweite Präsidentin Maria Krug zum Ehrenmitglied ernannt. Verabschiedet wurden außerdem die Beisitzer Michael Knab und Alexandra Strittmatter. Bei den Neuwahlen konnten leider nicht alle Ämter besetzt werden. Maria Krug bleibt weiterhin die Präsidentin des Chorverbandes, ein Stellvertreter konnte nicht gefunden werden. Marianne Kuttruff und Andreas Thoma sind zu Verbandschorleitern ernannt worden. Die bisherige Schriftführerin Angelika Ebner übernimmt das Amt des Schatzmeisters, die bisherige Beisitzerin Bernadette König wurde zur Schriftführerin ernannt. Die Jugendreferentin und Pressebeauftragte Sonja Dannenberger wurde in ihren Ämtern bestätigt wie auch der Beisitzer Achim Feser. Die neuen Kassenprüfer sind Reinhold Indlekofer und Rudolph Spahr. Neben Informationen zum aktuellen und zum nächsten Jahr berichtete die Präsidentin Maria Krug auch über das anstehende 100-jährige Jubiläum des Chorverbandes im Jahr 2020.

Männerchor begeistert

Der Männerchor Gurtweil begeisterte mit seinem Jahreskonzert weit über 200 Zuhörer. Die Dirigentin Birgit Rogg erzielte mit den für Männerchöre ungewöhnlichen Rock- und Pop-Titeln höchste Aufmerksamkeit und Anerkennung.
Der Männerchor Gurtweil begeisterte mit seinem Jahreskonzert weit über 200 Zuhörer. Die Dirigentin Birgit Rogg erzielte mit den für Männerchöre ungewöhnlichen Rock- und Pop-Titeln höchste Aufmerksamkeit und Anerkennung.
Die Konzertbesucher in der vollbesetzten Gemeindehalle Gurtweil reagierten begeistert auf die Rock- und Poplieder, die der Männerchor Gurtweil überzeugend vortrug. Unter der Leitung von Birgit Rogg und unterstützt von einem Instrumententrio interpretierten die 21 Sänger erfolgreiche Hits von Udo Lindenberg, Müller-Westernhagen, Michael Jackson und Herbert Grönemeyer. Die wirkungsvollste Resonanz erhielt der Titel „Nothing Else Matters“ der US-amerikanischen Metal-Band „Metallica“. Diese Powerballade des Popmusik-Mainstreams eroberte die Herzen der deutlich über 200 Konzertgäste. Bestplatzierungen beim beifallsfreudigen Publikum erzielten die Sänger auch mit den Liedern „Earth Song“ von Michael Jackson, „Der Weg“ von Herbert Grönemeyer, „Abenteuerland“ und „Ein graues Haar“ von PUR und mit den Titeln „Sonderzug“ und „Cello“ von Udo Lindenberg. Nach der Pause eröffnete die Saxophongruppe unter Leitung von Frank Pohl den zweiten Konzertteil. Gemeinsam zauberten die vier Musikanten ungewöhnliche Klänge in die Gemeindehalle, die ebenfalls begeisterte Zustimmungen erhielten. Den musikalischen, stimmgewaltigen Schlussakzent setzte der Männerchor mit dem Lied „Gute Nacht Freunde“, aber die bis weit über Mitternacht hinaus verbrachte die vergnügte Gästeschar noch weitere Stunden der Geselligkeit bei Gesang und Wein.

Männerchor Krenkingen löst Begeisterung aus

Die Solisten (von links): Andreas Thoma (Chorleiter Männerchor Krenkingen) Sänger Nico Kaiser, Nadine Hug (Chorleiterin Projektchor Krenkingen) und Reinhard Süß (Chorleiter Sängerbund Stühlingen und Ensemble Soundstark).
Die Solisten (von links): Andreas Thoma (Chorleiter Männerchor Krenkingen) Sänger Nico Kaiser, Nadine Hug (Chorleiterin Projektchor Krenkingen) und Reinhard Süß (Chorleiter Sängerbund Stühlingen und Ensemble Soundstark).
Jugendlicher Schwung, moderne Hits und eine große Bandbreite des Chorgesanges weckten beim Herbstkonzert des Männerchores Krenkingen unter dem Motto "Hulapalu" immer wieder große Begeisterung im vollbesetzten Gemeindesaal. Klangvoll eröffneten die Sänger des Männerchores Krenkingen mit "Kaperfahrt" von der Gruppe Santiano den Konzertabend. Anschließend wagte sich der gastgebende Chor an die nicht ganz einfache Komposition von "Ode an die Heimat" von Maybebop. Im weiteren Verlauf des Abends zeigte der Männerchor Krenkingen unter der Leitung von Andreas Thoma mehrfach sein Können mit viel Schwung und kraftvollen Stimmen. Mit traditionellem Chorgesang wie "O Täler weit, o Höhen“ oder "Waldesnacht" und "Erlaube mir feines Mädchen" von Johannes Brahms begeisterte der Sängerbund Stühlingen unter der Leitung von Reinhard Süß. Fetzig und mit jugendlichem Schwung beendete der Projektchor des Männerchores Krenkingen, rund 40 überwiegend jugendliche Sängerinnen und Sänger, unter der Leitung von Nadine Hug, den ersten Konzertteil mit vier englischen Kompositionen. Ganz besonders beeindruckte das achtköpfige Vokalensemble "Soundstark" unter der Leitung von Reinhard Süß mit den beiden von ihm selbst anmoderierten Filmmelodien "Moonriver" und "A certain Smile". Nach dem großen Finale aller Mitwirkenden mit dem "Lied des Volkes" von Les Misérabeles gab es erneut lang anhaltenden Beifall, ein wahrlich bemerkenswerter Konzertabend.

Phantom der Oper beim letzten Auftritt

: Der gemischte Projektchor Häusern-Berau sang unter der Leitung von Maria Krug das „Phantom der Oper“.
: Der gemischte Projektchor Häusern-Berau sang unter der Leitung von Maria Krug das „Phantom der Oper“.
Das Konzert des Männerchores Häusern-Berau war in mehrerer Hinsicht ein außergewöhnliches Konzert. Eigentlich agieren die Männerchöre aus Häusern und aus Berau selbstständig, doch für dieses Konzert sangen die 21 Männer gemeinsam Lieder aus weit und fern sowie aus der Operette „Maske in Blau“. An zwei Abenden fand das Konzert statt und zwar in beiden Gemeinden. Berau-Chorleiter Manfred Vondrach sowie Häusern-Chorleiterin und Präsidentin des Chorverbandes Hochrhein Maria Krug feierten beide ihr 25-jähriges Chorleiterjubiläum. Als musikalische Gratulanten traten der gemischten Chor Amrigschwand mit seiner Chorleiterin Gisela Satzer sowie der Männergesangverein Detzeln („Leistungschor“) unter Leitung von Jochen Stitz auf. Dieser begeisterte das Publikum mit Weinliedern aus drei Jahrhunderten sowie mit einem eigenwilligen Arrangement von „Drunken Sailor“. Keine Kosten gescheut hatten die Gastgeber mit der Verpflichtung von Alina Adamski und Boguslaw Bidzinski aus dem Opernhaus Zürich. Als Höhepunkt des Konzerts ließ der gemischte Projektchor Häusern-Berau mit den Solosängern das Phantom der Oper mit den Liedern „Könntest du doch wieder bei mir sein“, „Mehr will ich nicht von dir“ und „Phantom der Oper“ auferstehen. Mit der Zugabe „Time to say goodbye“ verabschiedete sich der Männerchor mit seiner Chorleiterin Maria Krug für immer, denn der Chor hat aufgrund zu weniger Sänger keine Zukunft mehr. Der letzte Auftritt des Männerchores war ein fulminanter und leider auch trauriger.

Singkreis Eggingen lädt zum Benefiz-Kirchenkonzert

Der Singkreis Eggingen bei seinem Benefizkonzert in der Kirche Eggingen.
Der Singkreis Eggingen bei seinem Benefizkonzert in der Kirche Eggingen.
Der überwältigende Besuch beim Kirchenkonzert der drei Egginger Chöre, des Musikvereins Eggingen und der Solisten in der Kirche St. Gallus Eggingen zeigte das Interesse der Bevölkerung an der musikalischen Arbeit und die Hilfsbereitschaft für das Benefiz-Anliegen. Großzügig spendete das Publikum für das Hilfsprojekt in Tansania. Michael Brogle hatte das Konzert mit einem prächtigen Orgelpräludium von Johann Sebastian Bach eröffnet und begleitete auch den Grundschulchor Eggingen unter Leitung von Karin Brogle und Claudia Hinnenberger. Die Nachwuchssänger aus vier Schulklassen sangen von den vielen Steinen, aus denen ein buntes Gotteshaus entsteht, vom Stein, der ins Wasser fällt und viele Kreise zieht und das Regenbogenlied. Sehr einfühlsam und berührend das Lied „So stelle ich mir den Himmel vor“, gesungen von der jungen Solistin Eva Hinnenberger und im Refrain vom Grundschulchor begleitet. Der Kirchenchor unter Leitung von Holger Albicker hatte seine Lobpreisung an Gott, die Liebe der Menschen und den beginnenden Herbst in drei ausdrucksstarken, emotionalen und erinnerungswürdigen Liedern zweisprachig dargeboten, bevor der Singkreis Eggingen, Leitung Michael Brogle, das Konzert a capella mit den getragenen Liedern „Liebe das Leben“ und „Sancta Maria“ und dem jubelnden Chor „Jauchzet Gott“ ergänzte. Der Musikverein Eggingen setzte danach den fulminanten Schlusspunkt unter ein Konzert, das die Zuhörer von der vielseitigen, musikalischen Vielfalt der Egginger Vereine überzeugte.

Circus Musicus

Alle Kinder und Jugendliche bei der Zugabe „Ist da jemand?“ mit ihrer Workshopleiterin Kathrin Günther.
Alle Kinder und Jugendliche bei der Zugabe „Ist da jemand?“ mit ihrer Workshopleiterin Kathrin Günther.
„Herzlich willkommen im Zirkus Musicus“ hieß es in Todtnauberg zu Beginn des Konzerts, das am Ende des Aktivwochenendes des Chorverbandes Hochrhein stattfand. Über 80 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 18 Jahren aus den Kinderchören Bettmaringen, Binzgen, Bonndorf, Eggingen und Herrischried hatten Anfang Oktober zwei Tage lang in drei Workshops gesungen, getanzt, auf Instrumenten gespielt, ihren Rhythmus geschult und sich in der Schauspielerei geübt. Die drei Workshopleiterinnen Kathrin Günther (Gesang), Christine Böhler (Rhythmus, Instrumente) und Petra Jeroma (Schauspiel) hatten zusammen mit den Organisatoren Ursula und Helmut Böhler Beindruckendes vorbereitet, das beim Abschlusskonzert im vollbesetzten Kursaal vorgetragen wurde. Lieder über Clowns und Zauberer, Straßenmusikanten mit Boomwhackers, Musizieren à la „Stomp“ mit Besen, Eimer, Küchengeschirr und PET-Flaschen sowie afrikanische Lieder mehrstimmig und mit Choreografie aufgeführt, begeisterten das Publikum. Dazu gab es Clownsketche, Zaubertricks und Akrobatik, wie in einem richtigen Zirkus. Die Jugendreferentin des Chorverbandes Hochrhein Sonja Dannenberger bedankte sich bei allen Beteiligten für dieses großartige Konzert, das die Grundlage für das Jungsängerleistungsabzeichen des Chorverbandes in Bronze und zum ersten Mal auch in Silber im kommenden Frühjahr bildet. Die Urkunden werden am Kinder- und Jugendchorkonzert am 5. Mai in Häusern überreicht, bevor es im Herbst wieder ein Aktivwochenende geben wird, auf das sich die Kinder und Jugendliche schon sehr freuen.

Freunde, vernehmet die Geschichte

Die Männerchöre Wehr und Rickenbach begeisterten mit ihrer Chorleiterin Claudia Moser.
Die Männerchöre Wehr und Rickenbach begeisterten mit ihrer Chorleiterin Claudia Moser.
Ein besonderes Konzert fand zu Herbstbeginn am Hochrhein statt. Die Männerchöre aus Wehr und Rickenbach probten zwei Jahre zusammen mit ihrer Dirigentin Claudia Moser und bereiteten einen Konzertgenuss zum Thema „Opern und Operetten“ vor. Den Anfang machte ein Medley aus mehreren Opernlieder wie „La Traviata“ und „Die lustigen Weiber von Windsor“. Anschließend wurden der Matrosenchor aus dem fliegenden Holländer und der Soldatenchor aus der Oper „Margarethe“ vorgetragen, bevor es nach einer Pause heiter weiterging. Abwechslungsreich war das Konzert, gab es doch beschwingte Lieder wie „Schenk ein“ aus der Oper „Hoffmans Erzählungen“ oder anspruchsvolle Stücke wie der Pilgerchor aus der Oper „Tannhäuser“. Der Walzerkönig Johann Strauss durfte auch nicht fehlen. So sangen die Männerchöre gemeinsam die „Wiener Walzerklänge“, die „Tritsch-Tratsch-Polka“ und „An der schönen blauen Donau“. Das Publikum schunkelte gemeinsam dazu und sang mit. Besondere Höhepunkte waren aber die Einlagen des preisgekrönten Konzertpianisten Wolfram Lorenzen, der nicht nur die Chöre auf dem Klavier begleitete, sondern auch mit Solostücken von Chopin und Chabrier glänzte und das Publikum restlos begeisterte.

175 Jahre und kein bisschen leise

Die Chorgruppe Murg mit dem Geburtstagschor groovt bei „Burden down, Lord“ zusammen mit dem Solisten Hans-Joachim Huber (links) und dem Chorleiter Christoph Demandt.
Die Chorgruppe Murg mit dem Geburtstagschor groovt bei „Burden down, Lord“ zusammen mit dem Solisten Hans-Joachim Huber (links) und dem Chorleiter Christoph Demandt.
Der älteste Chor des Chorverbandes Hochrhein, der Sängerbund Frohsinn Görwihl, veranstaltete zu seinem 175. Geburtstag ein festliches Jubiläumskonzert in der Kirche und viele Gratulanten feierten mit. Den Anfang machte die Chorgruppe Murg, die aus den Männerchören Hänner, Murg und dem Geburtstagsmännerchor Görwihl bestand. Sie besangen unter der Leitung von Christoph Demandt in dem Lied „Gospodi“ die Geistlichkeit auf russisch und deutsch sowie in Tschaikowskis „Heil´ger Schöpfer“, bevor der Sängerbund Görwihl mit passender Orgelbegleitung die anspruchsvollen Rheinberger-Werke „Neujahrsgebet“ und „Agnus Dei“ von der Empore darbot. Dass Männerchöre auch grooven können, zeigte die Chorgruppe Murg mit dem Spiritual „Burden down, Lord“ mit dem Solisten Hans-Joachim Huber.
Die Chorgemeinschaft „Harmonie“ Niederhof mit ihrem Chorleiter Martin Setz gratulierte dem Geburtstagschor mit bekannten deutschen Liedern. Das Lied „Lieber Gott“ erzeugte aufgrund seines sehr aktuellen Liedtextes Gänsehaut beim Publikum. Das Chörle Rickenbach dagegen kam schwungvoll mit „Seize the day“ und „Top of the world“ daher. Für das 12-köpfige Ensemble war dieser Abend auch etwas Besonderes, denn es war der letzte Auftritt mit ihrem Chorleiter Markus Tannenholz, der nach vier Jahren seine Chorleitertätigkeit schweren Herzens abgeben muss. Mit dem Lied „One little candle“, das Tannenholz mit dem Chörle damals als erstes Lied einstudierte, verabschiedeten sich die Sängerinnen und Sänger mit einem tränenden Auge von ihrem Chorleiter und die ganze Kirche fühlte mit.
Den Abschluss des Jubiläumskonzerts machten die New Gospel Singers Murg, die die Kirche zum Mitklatschen und Mitswingen brachten. Chorleiterin Anne Kütemeier sorgte mit ihrem 40-köpfigen Chor für Freude, aber auch für tolle Gefühlsmomente. Spätestens bei der Zugabe „Siya hamba“ feierte das Publikum in der Kirche.
Der Sängerbund Görwihl hatte in Zusammenarbeit mit dem Chorverband Hochrhein ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das jeden Zuhörer in seinen Bann zog und dementsprechend zeigten sich alle Verantwortlichen zufrieden mit dem Jubiläumskonzert des ältesten Chores im Chorverband Hochrhein.





Abendsingwoche ein voller Erfolg

Der Chorleiter Ernst Buscagne mit dem großen Ensemble der Abendsingwoche des Chorverbandes Hochrhein beim Abschlusskonzert in der katholischen Kirche Jestetten.
Der Chorleiter Ernst Buscagne mit dem großen Ensemble der Abendsingwoche des Chorverbandes Hochrhein beim Abschlusskonzert in der katholischen Kirche Jestetten.
Ende Juli trafen sich allabendlich 80 interessierte Sängerinnen und Sänger vom Hochrhein und aus der Schweiz zur Abendsingwoche in Jestetten. Unter dem Motto „It`s summertime“ hatten Ernst Buscagne aus Zürich und Manuela Roth aus Bern ein interessantes vielseitiges Programm zusammengestellt. Der Chorleiter und Dorothee Kurmann boten während der Abendsingwoche Einzelstimmbildung an, was von den Sängern rege in Anspruch genommen und bei den Proben sofort umgesetzt wurde.
Gut 400 Zuhörerinnen und Zuhörer freuten sich beim Abschlusskonzert in der katholischen Kirche Jestetten über bekannte Werke wie z.B. „Zigeunerleben“ von Robert Schumann oder „Hör mein Bitten“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy und das vom 4-stimmigen Frauenchor gesungene „Vilja-Lied“ aus der Operette „Die lustige Witwe“ von Franz Léhar. Aber auch wundervolle Liedbeiträge wie das schwedische „Sommarpsalm“ von Waldemar Ahlen oder „As torrents in summer“ von Edward Elgar bereicherten das Programm. Nicht fehlen durften „Un poquito Samba“ von Lorenz Maierhofer und „Summertime“ von George Gershwin. Zwei alte Schweizer Schlager „Nach em Räge schint d`Sunne“ und „Am Himmel stoht es Stärnli“ machten dem Chor wie dem Publikum großen Spaß. Mit „Molweni“ und „Indodana“ wagten sich die Sänger an zwei Xhosa-Stücke aus Südafrika, der Heimat von Ernst Buscagne, bevor dann mit „God bless you and keep you“ von John Rutter das Programm endete.


Im Rausch der Gefühle – ein etwas anderes Konzert in der Kirche

Der Gesamtchor aus Kinderchor und Querbeet bei der gefühlvollen Zugabe „Applaus, Applaus“.
Der Gesamtchor aus Kinderchor und Querbeet bei der gefühlvollen Zugabe „Applaus, Applaus“.
„Im Rausch der Gefühle“, unter diesem Motto lud der Gesangverein „Eintracht“ Herrischried zu einem Konzert in die Kirche St. Zeno in Herrischried ein. Der Kinderchor unter der Leitung von Carola Dannenberger und Annette Meyer eröffnete das Konzert mit einem passenden Begrüßungslied „Ich will euch begrüßen“. Die jungen Sängerinnen nahmen die vielen Gäste mit auf eine musikalische Reise in die Welt der Gefühle. Mit „Eine helfende Hand“, „Friedensbrücken“ und „Das Lied von den Gefühlen“ sangen sich die Kinder mit viel Gefühl in die Herzen der Zuhörer. Das „Querbeet-Ensemble“ unter der Leitung von Sonja Dannenberger, begeisterte mit den ruhigen Popsongs „So soll es bleiben“ und „Wunder geschehn“. Ein gefühlvoller Höhepunkt war der gemeinsame Auftritt von Querbeet und Kinderchor mit dem ABBA-Lied „I have a dream“, bevor der Pop- und Rockchor Querbeet mit seiner Chorleiterin Sonja Dannenberger die Zuhörer mit „Hallelujah“, „All of me“ und „A thousand years“ beeindruckte. Gänsehautstimmung gab es bei „Hello“ von Adele mit der Solistin Yvonne Wagner. Zum Abschluss eines berauschenden sowie gefühlvollen Konzerts traten noch einmal alle Sängerinnen und Sänger mit den Band auf und entließen die begeisterten Konzertbesucher mit dem fetzigen „Up in the sky“ und der geforderten Zugabe „Applaus, Applaus“ in einen lauen Sonntagabend.

„Hochrhein singt“ in der zweiten Auflage – 8 Chöre bringen Bad Säckingens Altstadtgassen zum klingen

Der Gesamtchor der gemischten und jungen Chöre beim Abschlusslied „Immer wenn´s uns gut geht“, dirigiert von Christine Böhler.
Der Gesamtchor der gemischten und jungen Chöre beim Abschlusslied „Immer wenn´s uns gut geht“, dirigiert von Christine Böhler.
Nachdem der Chorverband Hochrhein im Frühjahr 2016 mit der Auftaktveranstaltung in der Kreisstadt Waldshut-Tiengen einen gelungenen Start der neue Konzertveranstaltungsreihe „Hochrhein singt“ verbuchen konnte, sollte dieses in 2018 nun seine logische Fortführung erfahren: Im Juni fanden sich acht Chöre aus dem gesamten Verbandsgebiet in der Kurstadt Bad Säckingen ein, um an vier ausgewählten Plätzen der malerischen Altstadt einen kurzen Auszug aus ihrem Repertoire zum Besten zu geben. Durch die mitwirkenden Chöre des Männergesangverein Liederkranz 1852 Dogern, der Chorgemeinschaft Bad Säckingen/Eintracht Öflingen/GV Wallbach, der Chorgruppe Murg, dem Kinder-, Jugend und Elternchor Binzgen, der Kinder- und Jugendchor Lotstetten mit „The Voices“ sowie durch die gemischten Chöre „Querbeet“ des Gesangvereins Eintracht Herrischried, der Chorgemeinschaft Tiengen und dem „Chörle“ aus Rickenbach konnte dem Publikum ein breitgefächertes Angebot an Chormusik unterbreitet werden. Unter Beteiligung aller teilnehmenden Chöre fand der Abschluss der Veranstaltung auf dem zentralgelegenen Münsterplatz unter den lobenden Worten des Schirmherrs der Veranstaltung, Bad Säckingens Bürgermeister Alexander Guhl, statt, der gleichzeitig für eine baldige Wiederauflage der Veranstaltung in der Kurstadt warb.

Musikalische Zeitreise

Ein Doppelkonzert des Männergesangvereins Unterlauchringen (MGV) zusammen mit dem Männerchor Rechberg zu Ehren des Lauchringer Chorleiters Reinhold Indlekofer weckte große Begeisterung. Unter dem Motto „Musikalische Zeitreise - 30 Jahre Chorleiter“ präsentierten die beiden Männerchöre auf den Tag genau 30 Jahre nach Übernahme des MGV durch Reinhold Indlekofer einen Querschnitt durch das musikalische Wirken des beliebten Chorleiters in Lauchringen. Nach einem feierlichen Auftakt mit „Das Morgenrot“ folgte sehr feierlich und klangvoll „Abendstille in den Bergen“ und „La Montanara“. Danach zog der Männerchor Rechberg unter Leitung von Martin Umrath singend („Hallo Django“) auf die Bühne und gestaltete mit weiteren Klassikern wie „Trinklied“ oder „Auf das Leben“ schwungvoll und erfrischend den zweiten Liedblock. Anschließend erklangen durch den MGV moderne Schlagermelodien und als besonderes Highlight „Das Phantom der Oper“, begleitet vom Bläserensemble „Clazz Brass“ der Musikschule Südschwarzwald. Zum Schluss vereinigten sich beide Chöre zu einem eindrucksvollen Klangkörper unter der abwechselnden Regie von Reinhold Indlekofer und Martin Umrath und intonierten weitere Klassiker des Chorgesanges. Als musikalischer Leckerbissen und zugleich krönender Abschluss erklang ein Potpourri aus der Operette „Maske in Blau“, das die Zuhörer zu wahren Beifallsstürmen verleitete.

Kinderhaus St. Johannes erhält Carusos-Auszeichnung

Annette Sperling (Mitte) überreicht das Zertifikat und das Emailschild „Die Carusos“ an die Kindergartenleitung Frau Schmidt-Rotzinger (rechts).
Annette Sperling (Mitte) überreicht das Zertifikat und das Emailschild „Die Carusos“ an die Kindergartenleitung Frau Schmidt-Rotzinger (rechts).
Als erste Einrichtung im Landkreis Waldshut hat das Kinderhaus St. Johannes auf dem Aarberg das offizielle Zertifikat des Deutschen Chorverbandes erhalten – die Carusos. „Jedem Kind seine Stimme!“, so lautet der Slogan des Chorverbandes. Mit seiner 2011 geschaffenen Qualitätsmarke Carusos will er dafür sorgen, dass sich in Vorschuleinrichtungen ein fester Standard für kindgerechtes Singen etabliert. Musikpädagogin Annette Sperling aus Dogern hat das Kinderhaus auf ihrem Weg unterstützt und begleitet. Fünf Kriterien hat der Deutsche Chorverband formuliert, die eine Carusos-Einrichtung erfüllen muss, um die für drei Jahre geltende Qualitätsmarke nutzen zu dürfen. Als anspruchsvollstes Kriterium nennt Leitung Angela Schmidt-Rotzinger in ihrer Begrüßungsrede das Singen in kindgerechter Tonhöhe. Die anderen vier Kriterien, die das Kinderhaus erfüllt, lauten tägliches Singen mit allen Kindern, vielfältige und altersgemäße Liedauswahl, abwechslungsreiche Ausgestaltung des Singens und ein generell hoher Stellenwert des Singens im Kindergarten. Ein großes Dankeschön ging an den Elternbeirat, der mit seiner Unterstützung die Finanzierung der neu angeschafften Instrumente ermöglichte. Jede Gruppe studierte unter der Beachtung aller Kriterien ein Lied ein. Voller stolz präsentierten die einzelnen Gruppen, in der vollbesetzen Turnhalle, ihr buntes musikalisches Programm.

Jungsängerleistungsabzeichen in Bronze

Urkunde und Nadel für das bestandene Jungsängerleistungsabzeichen in Bronze erhielten die Jugendliche vom Verbandschorleiter Eckhard Kopetzki (rechts hinten).
Urkunde und Nadel für das bestandene Jungsängerleistungsabzeichen in Bronze erhielten die Jugendliche vom Verbandschorleiter Eckhard Kopetzki (rechts hinten).
Erstmalig wurde für die Kinder und Jugendlichen im Chorverband Hochrhein eine Kombination verschiedener Workshops in Zusammenarbeit mit der Musikschule Südschwarzwald angeboten. Als Pilotprojekt zum Erwerb eines Jungsängerleistungsabzeichens sollte das Erlebnis von Wissen und Können den Spaß am Singen festigen. An vier Samstagvormittagen im Februar und März hatten sich 18 Jugendliche diesem Abenteuer gestellt. In jeweils drei Gruppen eingeteilt, wurde gesungen, Vertrautes und Neues in Musiklehre und Gehörbildung kennengelernt sowie Rhythmusübungen geklatscht und gesprochen. Die Workshopleiter waren Myri Turkenich, Martin Umrath, Thilo Rebmann und der Verbandschorleiter des Chorverbandes Hochrhein Eckhard Kopetzki, der dieses Leistungsabzeichen ins Leben rief und organisierte.
Alle 18 Teilnehmer bestanden die Prüfung zum Jungsängerleistungsabzeichen in Bronze. Die Urkunde mit der bronzenen Nadel wurden den Jugendlichen beim Kinder-, Jugend- und Schulchorkonzert des Chorverbandes Hochrhein in Oberlauchringen von Eckhard Kopetzki, vom Präsidenten Reinhold Indlekofer und von der Jugendreferentin Sonja Dannenberger überreicht. Zehn Teilnehmer singen im Chor Binzgen, fünf im Jugendchor Lottstetten und drei im Singkreis Eggingen, alle Mitgliedschöre des Chorverbandes Hochrhein.
Im kommenden Jahr soll dann das Jungsängerleistungsabzeichen in Silber angeboten werden. Der Chorverband Hochrhein ist einer der ersten Verbände im Badischen Chorverband, der die Ausbildung zum Jungsängerleistungsabzeichen durchführt.


Kinder-, Jugend- und Schulchorkonzert des Chorverbandes Hochrhein

Das gemeinsame Abschlusslied „Singen ist ne coole Sache“ mit über 80 Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Karin Brogle.
Das gemeinsame Abschlusslied „Singen ist ne coole Sache“ mit über 80 Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Karin Brogle.
An einem schönen Frühlingstag fand in der Gemeindehalle Oberlauchringen das Kinder-, Jugend- und Schulchorkonzert des Chorverbandes Hochrhein statt.
Der Grundschulchor Oberlauchringen machte den Anfang und sang von seiner Motivation jeden Donnerstagmorgen um halb acht in die Chorprobe zu gehen. Nach dem Klassiker „Heute hier, morgen dort“ ließen die Zuschauer den Chor mit seiner Chorleiterin Claudia Stockmann ohne Zugabe nicht von der Bühne. „Ich bin der Ohrwurm“ sprang auf das Publikum über – raffiniert begleitet durch Bodypercussion der Schülerinnen und Schüler. Karin Brogle hatte mit dem Grundschulchor Eggingen ein kleines eigenes Musical im Gepäck. „Im geheimnisvollen Wald“ rasten Affen herum, in der coolen Bongo-Disco feierten die verschiedensten Tiere, bevor die Regenwürmer husteten und als Abschluss „Zwei kleine Wölfe“ durch die Nacht liefen. Als dritter Mitgliedschor des Chorverbandes Hochrhein trat der Jugendchor Lottstetten unter seiner Chorleiterin Manuela Danner mit verschiedenen Charthits auf. „Perfect“ von Ed Sheeran, „Geboren um zu leben“ von Unheilig und „Heal the world“ von Michael Jackson riefen auch hier nach einer Zugabe. Diese kam mit „Singen ist ne coole Sache“ als gemeinsames Abschlusslied aller drei Chöre mit über 80 jungen Sängerinnen und Sängern auf und vor der Bühne.
Während des Konzerts wurden Sängerinnen und Sänger für 5 und 10 Jahre Singen im Chor geehrt. Die Jugendreferentin Sonja Dannenberger überreichte die Urkunden an eine Sängerin des Kinderchors Herrischried und an vier des Jugendchors Lottstetten. Die jüngste Geehrte war gerade mal acht Jahre alt. Außerdem wurden drei Jugendliche aus Lottstetten für 10 Jahre geehrt.


Chormusik im Wandel der Zeit

Die Chöre Albbruck und Hänner zusammen mit ihrem Dirigenten Hansjoachim Huber und der Solistin Beate Sperling.
Die Chöre Albbruck und Hänner zusammen mit ihrem Dirigenten Hansjoachim Huber und der Solistin Beate Sperling.
Was tun, wenn man für einen Männerchor eigentlich zu wenige Männer hat? Ganz einfach, man nehme einen anderen Chor dazu! Und genau das hat der Männergesangverein Hänner gemacht. Was ist daraus geworden? Unter dem Motto „Zwei Chöre – Ein Konzert“ traten die beiden Chöre gemeinsam zweimal auf. Und aus diesen beiden Chören sind drei Chöre geworden: Ein Männerchor, ein gemischter Chor und darüber hinaus noch ein „Doppeloktett“ - jeweils aus beiden Chören.
Mit „Chormusik im Wandel der Zeit“ war das Konzert überschrieben und so bunt war der Melodienstrauß, der dem Publikum präsentiert wurde. Aus den unterschiedlichsten musikalischen Richtungen stammten die Beiträge, die sich in unterschiedlicher Besetzung aneinander reihten. Mit Mozarts „Ave Verum“ wurde der Abend eröffnet und in „Panis Angelicum“ hatte die aus Albbruck stammende und in Basel lebende Solistin Beate Sperling ihren ersten Soloauftritt. Der Vielfalt war an diesem Konzertabend keine Grenzen gesetzt. Weinlieder, Gospels und Westernsongs, Musicalmelodien oder „Mich trägt mein Traum“ wurden vorgetragen und mit „Mama Loo“ Les Humphries nach Albbruck geholt. Mit „Your raise me up“ oder „One moment in time“ traf man vollends den Geschmack des Publikums. Mit dem „Halleluja“ verabschiedete sich das Doppeloktett ehe die beiden gemischten Chöre Albbruck-Hänner mit Schlagermelodien das Ausrufezeichen hinter zwei abwechslungsreiche Konzerte setzten.


Ehrungsabend des Chorverbandes Hochrhein

Sieben Sänger wurden von den beiden Präsidenten des Chorverbandes Hochrhein Maria Krug und Reinhold Indlekofer (rechts) und von Thomas Schäuble (links) für 60, 65 und 70 Jahre Singen im Chor geehrt.
Sieben Sänger wurden von den beiden Präsidenten des Chorverbandes Hochrhein Maria Krug und Reinhold Indlekofer (rechts) und von Thomas Schäuble (links) für 60, 65 und 70 Jahre Singen im Chor geehrt.
„1935 Jahre lang haben die geehrten 50 Sängerinnen und Sänger gemeinsam in einem Chor gesungen.“ Laudator Thomas Schäuble, Bürgermeister der Gemeinde Lauchringen, zeigte sich beeindruckt von dieser Zahl, die am Ehrungsabend des Chorverbandes Hochrhein in der Gemeindehalle Oberlauchringen auch das Publikum in Staunen versetzte. „Die Gemeinschaft würde weniger klingen ohne die vielen Jubilare.“ Schäuble lobte auch das herausragende ehrenamtliche Engagement der Jubilare, die absolute Stützen und Aushängeschilder ihrer Vereine sind.
Die Präsidenten des Chorverbandes Hochrhein Maria Krug und Reinhold Indlekofer ehrten Sängerinnen und Sänger für 25 Jahre bis 70 Jahre Singen im Chor. Umrahmt wurde die Feier von Rebecca Birkenberger (Gesang) und Christina Albicker (Klavier), die mit dramatischen, aber auch humorvollen Kunstliedern das Publikum begeisterten. Mit einem Informationsteil zu Themen wie den Veranstaltungen „Hochrhein singt“, Abendsingwoche, Jungsängerleistungsabzeichen oder den Fortbildungen im Jugendbereich begann der Ehrungsabend und wurde vom Männergesangverein Unterlauchringen und der Chorgemeinschaft Oberlauchringen musikalisch eingerahmt.


Workshop mit Uli Führe

Bewegungslieder waren ein Teil des gelungenen Workshops mit Uli Führe
Bewegungslieder waren ein Teil des gelungenen Workshops mit Uli Führe
„Von Stimmakrobaten und rockigen Röhren“ & „Ein Troll singt toll“ – so fantasievoll klang der Titel des Workshops, den der Chorverband Hochrhein mit dem Komponisten, Chorleiter und Stimmbildner Uli Führe in Bad Säckingen anbot. Chorleiterinnen von Kinder- und Jugendchören sowie Lehrkräfte aus den Landkreisen Lörrach und Waldshut nahmen an dieser kostenlosen Fortbildung teil und waren begeistert von der Lebhaftigkeit und Professionalität des mehrfach ausgezeichneten Referenten Uli Führe aus dem Schwarzwald. Der Workshop zeigte mehrere Wege, wie man auf praxistaugliche und auf spielerische Weise mit der Stimme der jeweiligen Altersstufe umgehen und die dazugehörigen Bewegungslieder in der Schule und im Chor umsetzen kann. Die Jugendreferentin des Chorverbandes Hochrhein Sonja Dannenberger organisierte die Veranstaltung mit Unterstützung des Staatlichen Schulamts Lörrach und dem Verband Bildung und Erziehung (VBE).

Mut zur Veränderung, fit für die Zukunft

Die neue Chorleiterin Claudia Griesser hat sichtlich Spaß mit ihren Sängern vom Männergesangverein Weisweil.
Die neue Chorleiterin Claudia Griesser hat sichtlich Spaß mit ihren Sängern vom Männergesangverein Weisweil.
Der Männergesangverein Weisweil hat mit der neuen Dirigentin Claudia Griesser einen dicken Fisch an Land gezogen. Die 52- jährige ist in Kadelburg aufgewachsen und hat in Heidelberg Kirchenmusik studiert. Sie war in Köln und Celle als Kantorin hauptberuflich tätig und leitete dort Kirchen-, Kinder-, Jugend- und Gospelchöre. Nach 27 Jahren kam sie im vergangenen Sommer wieder zurück in die alte Heimat, wo sie auch wieder als Organistin, Chorleiterin und Musiklehrerin tätig ist. "Ich bin wie die Jungfrau zum Kind gekommen", erinnerte sich Claudia Griesser, die sich noch vor einem Jahr nie hätte vorstellen können, das sie einmal einen Männerchor dirigieren würde. Seit September probt sie nun mit 26 Männern im Weisweiler Gemeindesaal, wo ein großes Plakat mit dem Vereinsmotto hängt: "Mut zur Veränderung, fit für die Zukunft". Die neue Chorleiterin möchte eine ausgewogene Mischung von moderner und traditioneller Chorliteratur proben. Dabei ist ihr vor allem für Männerchor komponierte Originalliteratur wichtig, weniger Arrangements. Die Dirigentin bezeichnet ihren neuen Chor als lernfähig und offen für neue Impulse. Sie legt Wert auf gute Textaussprache und hat als Ziel von Augen, dass der Chor diverse Lieder auswendig lernt. Für dieses Jahr sind ein Konzert im Mai – zu dem ein befreundeter Chor eingeladen hat – und ein Herbstkonzert im kleinen 234 Einwohner zählenden Ort geplant.

Workshops für Jugendliche

Die TeilnehmerInnen des Jungsängerleistungsabzeichens mit ihren Dozenten
Die TeilnehmerInnen des Jungsängerleistungsabzeichens mit ihren Dozenten
Nach den Fastnachtsferien trafen sich zum ersten Mal 20 Sängerinnen und Sänger aus den Jugendchören des Chorverbands Hochrhein für eine Fortbildung in Zusammenarbeit mit der Musikschule Südschwarzwald im Klettgau-Gymnasium in Waldshut-Tiengen. Die Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 20 Jahren wurden von Dozenten der Musikschule und des Gymnasiums in den Fächern Musiktheorie und Gehörbildung, Stimmbildung/Voice-Coaching, Body-und Voicepercussion sowie beim vom Blatt-Singen neuer Kanons und Lieder je drei Stunden in drei Gruppen unterrichtet. Verbandschorleiter und stellvertretender Musikschulleiter Eckhard Kopetzki hatte zusammen mit Myri Turkenich aus Freiburg, Thilo Rebmann und Martin Umrath ein Konzept erarbeitet, mit denen die Teilnehmer an fünf Wochenenden auf einen Kenntnisstand gebracht werden, der der D1-Stufe anderer Laienmusikverbände vergleichbar ist. Abgeschlossen wird der Lehrgang mit einer Prüfung zum Jungsängerleistungsabzeichen in Bronze des Chorverbands Hochrhein am 24. März 2018. Dieses Pilotprojekt soll den Gesang in den Jugendchören aufwerten und den Kindern und Jugendlichen im ländlichen Raum die Chance einer qualifizierten musikalischen Bildung außerhalb der allgemeinbildenden Schulen bieten.

Eine Ode an die Liebe

Den Männern des Männerchores Lottstetten zu lauschen ist an sich schon etwas Besonderes und der Abend sollte dem gewidmet sein, worauf sich Männer gut verstehen: auf das Singen, auf die Liebe und auf das Trinken. Es war gelungen, den MGV Detzeln als Gastchor zu engagieren und schon beim Auftakt bewiesen die Sänger mit ihrem Dirigenten Jochen Stitz, dass sie sich nicht umsonst Leistungschor nennen dürfen. Da stand gebündelte gesangliche Energie auf der Bühne. Mit viel Volumen startete der Chor mit dem „Trinklied“ von Heinrich Marschner. Begeisterten Applaus gab es für den hervorragend vorgetragenen „Drunken Sailor“. Die Lottstetter Sänger zeigten, dass sie moderne Hits von ABBA, den Nilsen Brothersund Marius Müller-Westernhagen singen können. Traditionell beim Konzert sind die Lottstetter Kinder- und Jugendchöre und „The Voices“ unter der Leitung von Manuela Dannermit dabei. Viel Beifall gab es für die unbefangen auf der Bühne stehenden Kleinen mit ihren
Liedern vom Papagei und dem Farbenspiel des Windes. Der Jugendchor begeisterte mit seinem Repertoire und „Heal the World“. Im zweiten Teil gab es weitere musikalische Höhepunkte wie „You never walk alone“ oder „Der Kleine Teddybär“ vorgetragen vom MGVDetzeln. Die Lottstetter punkteten mit Elton Johns Welthit „Can you feel the love tonight“. Nach dem gemeinsamen Schlusslied war das Fazit von Josef Brogle, dem Ehrenpräsidenten des Chorverbandes Hochrhein: „Das war ein Konzert mit hörenswerten Chören“.

Modern Music trifft auf Schubert und Goethe

Modern Music und Schubert trafen beim Konzert des Männergesangvereins Liederkranz Dogern aufeinander. Zusammen mit den Gesangsklassen 6 und 7 des Hochrhein-GymnasiumsWaldshut begeisterten die Sängerinnen und Sänger im ersten Teil mit modernen und rhythmischen Liedern das Publikum. Ein Medley aus dem Musical „König der Löwen“ oder das charmant vorgetragene „Das Kompliment“ von den Sportfreunden Stiller wurden mit viel Applaus belohnt. Im zweiten Konzertteil wurden Chorlieder von Franz Schubert sowie Sololieder für Gesang und Klavier im Wechsel vorgetragen. Schuberts „La Pastorella“ wurde vom Chor sehr gefühlvoll, „Bootsgesang“ sehr tragisch interpretiert. Ein Gedichtzyklus von Goethe wurden von Adrian Brenneisen 2017 während seiner Zeit als Schüler am Hochrhein-Gymnasium Waldshut vertont und als Sesenheimer Lieder für Bariton und Klavier bekannt. Ulrich Tomm, Chorleiter des Männerchores und der beiden Gesangsklassen, bewies auch als Solosänger großes Talent. Ohne Zugabe wurde der Männerchor nach diesem sehr abwechslungsreichen, komplett auswendig und szenisch aufgeführten Konzert nicht von der Bühne gelassen. Die Zugabe „Das Rendezvous“ erheiterte das Publikum, bevor der ganze Saal den „Bajazzo“ sang, die Nationalhymne Dogerns wie der Vorsitzende Bernhard Bauer das Abschlusslied ankündigte.

Besonderes Konzert zum Geburtstag

Das Chörle aus Rickenbach beim Werkstattkonzert.
Das Chörle aus Rickenbach beim Werkstattkonzert.
Schon viele Jahre spukte ein Gedanke in den Köpfen der Sängerinnen und Sänger vom Chörle
Rickenbach, eine Abteilung des Gesangverein Hotzenwald Rickenbach: Ein Werkstattkonzert.
Anlässlich des 25-jährigen Bestehens wurde nun dieser Gedanke umgesetzt. Ein heimischer
Bauunternehmer sagte sofort zu, seine Bauhofhalle zur Verfügung zu stellen.
Maurerhebebühnen wurden zur Showbühne, Verkehrsschilder und Absperrungen wurden zur
Dekoration und selbst die Schubkarre konnte als Sektkühler verwendet werden. Das Liedgut
umfasste beliebte Titel aus früheren Jahren und auch neueste Songs. Aus dem nebligen
Kellerraum kam der Chor, zum Teil mit Bauhelmen, singend mit dem Jazzkanon auf die
Bühne. Dirigent Markus Tannenholz hatte einen musikalischen Querschnitt durch das
Programm des Chores mit Gospel, Spirituals, Popsongs und Liedern aus Musicals
zusammengestellt. Passend zum Abend hieß das erste Lied „What a Saturday night“. Ein
Liebeslied aus Norwegen sowie Titel von den „Turtles“ und „Chicago“ folgten. Das Publikum
sparte nicht mit Applaus und trug zur guten Stimmung des Abends bei. Renner des Abends
war sicher „For the longest time“ mit dem jungen Solisten Maximilian Metzger. Zum
Abschluss des Konzertes hielten alle Akteure passend zum Titel „One little candle“ ein
brennendes Teelicht in der Hand, was die Bedeutung des Textes noch unterstrich.


Jahreshauptversammlung CVH 2017 in Bonndorf

Das aktuelle Präsidium des Chorverbandes Hochrhein
Das aktuelle Präsidium des Chorverbandes Hochrhein


Bei der Jahreshauptversammlung des Chorverbandes Hochrhein (CVH) lag der Schwerpunkt
der Tätigkeitsberichte und der Ausblick auf 2018 auf der Jugendarbeit. Ein Jahr ist vergangen,
seit die neue Jugendreferentin Sonja Dannenberger ihr Amt angetreten hatte und vieles hat
sich im Jugendbereich im vergangenen Jahr getan: Zwei Urkunden für neue Kooperationen
Schule-Verein konnten 2017 überreicht werden. Ein Aktivwochenende für über 60 Kinder und
Jugendliche wurde organisiert als Vorkurs zum Leistungsabzeichen, das im Frühjahr 2018 das
erste Mal stattfinden wird. Ebenfalls fand ein Kinder-, Jugend- und Schulchorkonzert mit
Ehrungen für mehrjähriges Singen im Chor sowie eine Fortbildung für Erzieher statt. Im
kommenden Jahr folgen neben dem Kurs für das Leistungsabzeichen „Bronze“ wieder ein
Konzert, an dem nicht nur junge Sänger für mehrjähriges Singen geehrt werden, sondern auch
die Überreichung der Teilnahmeurkunden der Kursteilnehmer. Zusätzlich wird die
Kooperation mit dem Staatlichen Schulamt Lörrach vertieft und eine Fortbildung mit Uli
Führe für Grundschullehrer und Chorleiter angeboten.
Aber auch Fortbildungen für die erwachsenen Sänger und Vorstandsmitglieder werden 2018
angeboten wie ein Presseseminar mit Ingrid Vollmer, Fit im Chor sowie ein EDV-Kurs zur
Erstellung einer Homepage. Mit der Veranstaltung „Hochrhein singt“ sowie mit der
Abendsingwoche in Jestetten stehen weitere alljährliche Projekte und Konzerte am Hochrhein
an. Interessant wird es bei der nächsten Jahreshauptversammlung, wenn Neuwahlen des
Präsidiums anstehen.



Urkundenübergabe Kooperation Schule/Verein

„Musik, die schönste Sprache der Welt“ – mit dieser gemeinsam gesungenen Botschaft eröffneten der Kinderchor, der Bambinichor und der Talschulchor die Feier zur Urkundenübergabe, denn der Gesangverein „Eintracht“ Herrischried geht mit der Talschule Wehr eine musikalische Kooperation ein. Die Urkunden wurden Mitte November von der Präsidentin des Chorverbandes Hochrhein Maria Krug in einer kleinen Feier an die Schulleiterin der Talschule Wehr Sonja Dannenberger (auch Chorleiterin des Gesangvereins Herrischried und Jugendreferentin des Chorverbandes Hochrhein) sowie an den 1. Vorsitzenden des Gesangvereins Herrischried Gerhard Dannenberger überreicht. Die beiden Schulchöre der Talschule umrahmten zusammen mit dem Kinderchor des Gesangvereins die Feier musikalisch. Drei gemeinsame Lieder wurden ohne vorher gemeinsam zu proben aufgeführt und begeisterten die mitgereisten Eltern, Lehrer und Präsidiumsvertreter.



Chorworkshop mit Carsten Gerlitz in Bonndorf

Das Präsidium des Chorverbandes Hochrhein mit Carsten Gerlitz
Das Präsidium des Chorverbandes Hochrhein mit Carsten Gerlitz

80 Sängerinnen und Sänger des Chorverbandes Hochrhein kamen Anfang November in
Bonndorf im Schwarzwald in den Genuss mit dem renommierten Popchorleiter und Arrangeur
Carsten Gerlitz aus Berlin verschiedene Popchorlieder einzustudieren und auszufeilen.
„Wunder gescheh ́n“, „Sound of silence“, „I have a dream“ sowie „Can you feel the love
tonight“ standen auf dem Programm und wurden von Gerlitz in strenger, aber auch
humorvoller Art mit Leben und vor allem mit viel Gefühl und Intonation eingeprobt. Gerlitz
gab den anwesenden Chorleitern viele wertvolle Tipps für die Chorarbeit. Die Sängerinnen
und Sänger wurden gesanglich geschult sowie auf wichtige Sachverhalte während der
Chorproben und Auftritte hingewiesen, sei es rhythmische Übungen, der Körper als
Instrument, Aussprache sowie Mimik und Gestik, die das Publikum bei Auftritten sofort
bemerken und auch über Erfolg eines Konzerts entscheiden.
Der 80-köpfige Chor bestand vor allem aus den Sängerinnen und Sängern des Let ́s Fetz
Chores Bonndorf, Querbeet Herrischried, der Chorgemeinschaft Oberlauchringen sowie dem
Präsidium des Chorverbandes Hochrhein. Präsidiumsmitglied und Vorsitzender des Let ́s Fetz
Chores Achim Feser organisierte den musikalischen Tag in bewährter Weise.






Singen mit Kindern im Vorschulalter

Die Seminarteilnehmerinnen lernten mit der Referentin Annette Sperling vieles
Die Seminarteilnehmerinnen lernten mit der Referentin Annette Sperling vieles

Im Auftrag vom Chorverband Hochrhein (CVH) begeisterte Annette Sperling, Caruso-
Fachberaterin, am einem Samstag im Oktober Erzieherinnen in der Gemeindehalle Rechberg.
Im Seminar ging es genauso schwungvoll zu wie in den Kitas. Neue Lieder für den
Morgenkreis und den Kita-Alltag wurden einstudiert. Es wurde gemeinsam gesungen und
getanzt, Lieder zum Wachwerden, Singspiele zu den Jahreszeiten und ganz viele Ideen zur
kindgerechten Liedeinführung. Im Fokus des Seminars standen neben den praktischen
Inhalten auch Informationen über ,,Caruso“, die Auszeichnung des Chorverbands für
Kindergärten, die sich in besonderem Maße um das Singen mit Kindern verdient machen. Den
ganzen Tag wurde aus dem Grundlagenbuch „Alle Lieder sind schon da“, ein Kooperationswerk
des Deutschen Chorverbands und des Helbling-Verlags, mit viel Spaß und Freude gesungen,
gespielt und getanzt. Dank der freundlichen Genehmigung des Verlags konnten alle
Teilnehmerinnen die Lieder im Skript mit nach Hause nehmen. Mit fröhlichenLiedern und
ganz vielen neuen Impulsen für den Alltag in der Kita verabschiedeten sich die Erzieherinnen
ins Wochenende.
Bei Interesse für das Projekt ,,Caruso“ sind die Caruso-Fachberaterin Annette Sperling und
die Jugendreferentin des CVH Sonja Dannenberger Ansprechpartnerinnen.



Aktivwochenende in Todtnauberg

Bildunterschrift
Bildunterschrift


Kunterbuntes musikalisches Allerlei

Der Chorverband Hochrhein organisierte Mitte Oktober für die Kinder und Jugendliche der
Verbandschöre ein Aktivwochenende in Todtnauberg. In drei Workshops (Singen im Chor,
Rhythmus im Chor sowie Schauspiel und Präsenz auf der Bühne) wurden die 70 Sänger/innen
im Alter von 8 bis 17 Jahren von den Chorleiterinnen Kathrin Günther und Christine Böhler
sowie der Schauspielerin Petra Jeroma zwei Tage lang intensiv geschult. Beim
Abschlusskonzert im Kursaal Todtnauberg präsentierten sie dann ihren Eltern und Freunden
das Gelernte und das war sehr vielseitig: Von Kanons und mehrstimmigen Liedern über Body-
und Voicepercussion sowie Instrumentalstücken und eigene kleine Theaterstücke zu
Musiktiteln war alles mit dabei, was modernen Chorgesang und Musikinterpretation
ausmacht. Die Jugendreferentin des Chorverbandes Hochrhein, Sonja Dannenberger, bedankte
sich bei den Workshopleiterinnen und bei Familie Böhler aus Binzgen, die dieses
Aktivwochenende organisierte. „Während des Aktivwochenendes wird die Basis für den
Leistungskurs „Bronze“ des Chorverbandes Hochrhein gelegt, der im Frühjahr 2018 das erste
Mal am Hochrhein stattfindet“, so die Jugendreferentin Sonja Dannenberger. Die Urkunden des
Leistungskurses werden am 22. April 2018 in Oberlauchringen beim großen Konzert des
Chorverbandes Hochrhein überreicht. Für Herbst 2018 ist dann ein weiteres Aktivwochenende
geplant, auf das sich die jungen Sänger/innen jetzt schon freuen.






Sänger pflanzen eine Dorflinde

Während des Sonnenuntergangs überreichte der Männergesangverein Eintracht Weisweil die neue Dorflinde.
Während des Sonnenuntergangs überreichte der Männergesangverein Eintracht Weisweil die neue Dorflinde.
Die Sänger des Männergesangvereins Eintracht Weisweil pflanzten eine Dorflinde, als Symbol der Herzlichkeit und Freude zum 95. Geburtstag des Ehrenmitglieds Alfons Hartmann.Im Jahr 1960 trat Alfons Hartmann in den Männergesangverein ein. Seine Stimme und Einsatz im Verein waren vom ersten Tag an unermüdlich. Bereits im fünften aktiven Vereinsjahr übernahm Alfons Hartmann den Vorsitz, für viele darauffolgende Jahre.An seinem 95. Geburtstag kehrte Alfons Hartmann von einer mehrtägigen Reise zurück und entdeckte eine Schar Sängerkameraden in seinem Garten. Die Überraschung kommentierte er wie folgt: "Als ich nicht mehr ganz frisch nach Hause kam, was musste ich sehen, kräftige Männer vom Gesangsverein standen an meinem Haus und haben mir zu meinem 95. Geburtstag eine stattliche Linde gepflanzt. Der erste Vorstand Markus Bollinger sagte mir, dass ist eine Dorflinde. Sie haben dieselbe an dem Platz gepflanzt wo einst, wie man so schön sagt, das Milchhüsli stand".Rund um den Platz spielte sich das gesellschaftliche Leben ab. Unter der Linde soll nun wieder gesungen und getanzt werden. Von nun an wird der Männergesangverein Eintracht Weisweil die Dorflinde im Klang der Männerstimmen erblühen lassen. Unser Ehrenmitglied Alfons Hartmann freut sich heute schon darauf.

Einladung zum Kinder-, Jugend- und Schulchorkonzert am 22. April 2018


Bericht über die Klausurtagung des Präsidiums des Chorverbandes Hochrhein

Am Ende der Sommerferien fand die ganztägige Klausurtagung des Präsidiums des Chorverbandes Hochrhein (CVH) in Wehr statt. Wichtigstes Thema war die Intensivierung der Jugendarbeit, welche die Jugendreferentin Sonja Dannenberger vorstellte. Ein großes Konzert für Kinder-, Jugend- und Schulchöre wird am 22. April 2018 in Oberlauchringen stattfinden. Dort werden Kinder und Jugendliche zum einen für ihr jahrelanges Singen im Chor geehrt und zudem werden bei diesem Konzert auch die Urkunden an die Teilnehmer des Vorbereitungskurses feierlich überreicht.

Verbandschorleiter Eckhard Kopetzki berichtete, dass der Vorbereitungskurs zum Leistungsabzeichen erstmals im Februar 2018 starten wird. Für den Kurs mit dem Abschluss „Bronze“ werden an vier Samstagen die Grundlagen in Musiktheorie, Stimmtraining, Singen nach Noten und Rhythmus- und Gehörschulung mit bewährten Coaches der Musikschule Südschwarzwald trainiert, bevor am fünften Samstag die Prüfung abgelegt wird. Grundlagen werden hierfür in der Chorarbeit der regionalen Vereine und Schulen sowie am Aktivwochenende des CVH vom 20. – 22. Oktober 2017 in Todtnauberg gelegt, das vom Präsidiumsmitglied Helmut Böhler organisiert wird.

Die Kooperationen mit den Kindergärten und Schulen des Landkreises Waldshut sowie mit dem Staatlichen Schulamt Lörrach sollen verstärkt werden. Die Jugendreferentin Sonja Dannenberger erstellte hierfür Werbeflyer und verwies auf die schon stattfindenden Veranstaltungen und auf die Kooperation Schule-Verein, die ausgebaut werden sollen.

Weiteres großes Thema der Klausurtagung war die Organisation der Veranstaltungen 2018. Neben dem Konzert für Kinder-, Jugend- und Schulchöre findet ein Ehrungsabend im März, „Hochrhein singt“ im Frühsommer, ein weiteres Aktivwochenende für Kinder und Jugendliche sowie die bewährte Fortbildung für Erzieher/innen im Herbst statt. Eine Fortbildung für Grundschullehrkräfte soll organisiert werden sowie eine Veranstaltung für Vereinsvorstände zum Thema Mediennutzung.

Die beiden Präsidenten des CVH Maria Krug und Reinhold Indlekofer bedankten sich beim Präsidium für das große ehrenamtliche Engagement. Im November 2018 finden die nächsten Präsidiumswahlen statt. Diese waren ebenfalls Thema der Klausurtagung in Wehr.



Zauberhaftes Musical

Der Kinderchor Binzgen bei der Aufführung des Musicals „Ritter Rost“ mit anschließender Ehrung für 5 Jahre „Singen im Chor“
Der Kinderchor Binzgen bei der Aufführung des Musicals „Ritter Rost“ mit anschließender Ehrung für 5 Jahre „Singen im Chor“
Der Kinderchor Binzgen spielte die Geschichte „Ritter Rost und die Hexe Verstexe“ im Bürgerhaus Rotzel (Hochrhein). Die jungen Akteure spielten sich in die Herzen der Zuschauer. Diese spendeten im vollbesetzten Bürgerhaus reichlich Applaus für die kleinen Schauspieler, Schauspielerinnen und Sänger des Kinderchores Binzgen. Unter der Leitung von Kathrin Günther und Katharina Bäumle hatten sich die Kinder seit rund einem halben Jahr auf diese Vorführung vorbereitet, bei der sie mit viel Spaß und Freude dabei waren. Musikalisch begleitet wurden die Kinder von den beiden Musikern Thomas Brandl auf der Cajon und Julian Bahner am E-Piano.
Am Ende des Konzerts wurden noch sieben Kinder durch eine Urkunde des Chorverbandes Hochrhein geehrt, die schon seit mehr als 5 Jahren im Chor singen. Sie erhielten von Helmut Böhler, Präsidiumsmitglied des Chorverbandes Hochrhein, eine Urkunde sowie von Ursula Böhler vom Chor Binzgen ein kleines Geschenk überreicht.

Lieder am Sommerabend

Der Schweizer Männerchor aus Frick begeisterte das Publikum mit italienischen Liedern, die sie mit viel Charme und Witz vortrugen.
Der Schweizer Männerchor aus Frick begeisterte das Publikum mit italienischen Liedern, die sie mit viel Charme und Witz vortrugen.
Im schönsten Park am Hochrhein, dem Schlosspark in Bad Säckingen, fand das alljährliche Sommerkonzert des Chorverbandes Hochrhein unter dem Motto „Lieder am Sommerabend“ statt. Der Männerchor Frick aus der Schweiz mit seinem Chorleiter Dario Viri nahm das Publikum mit auf eine Reise nach Italien und in die Gospelwelt. Das S´Chörle aus Rickenbach sang unter der Leitung von Markus Tannenholz englische Liebeslieder wie „Red red rose“ und „For the longest time“, bei dem der junge Maximilian Metzger als Solist überzeugte. Der Projektchor der Männerchöre aus Wehr und Rickenbach reihte sich in den Reigen der Liebeslieder ein. Mit der Chorleiterin Claudia Moser und dem Ehrendirigenten Berthold Völkle sangen sie ein Medley aus bekannten Liebesliedern und Evergreens und verabschiedeten sich mit „Ein Freund, ein guter Freund“. Als Abschlusschor trat der Rock- und Popchor Querbeet Herrischried auf und begeisterte unter der Leitung von Sonja Dannenberger das Publikum mit „The Show must go on“ oder den rappenden Männern in „Hit the road, Jack“. Die Präsidentin des Chorverbandes Hochrhein Maria Krug wie auch der Organisator Josef Vogt zeigten sich begeistert von diesem abwechslungsreichen Konzert.

Musical „Rotasia“

Der Kinder- und Jugendchor Lottstetten begeisterte mit seiner farbenfrohen Aufführung des Musicals „Rotasia“ das Publikum.
Der Kinder- und Jugendchor Lottstetten begeisterte mit seiner farbenfrohen Aufführung des Musicals „Rotasia“ das Publikum.
Das Musical "Rotasia" wurde vom Kinder- und Jugendchor Lottstetten farbenfroh und mit viel Witz und Charme aufgeführt. Die kleinen Solisten begeisterten mit ihrem Gesang und ihrem Schauspieltalent das Publikum. Die Chorleiterin Manuela Danner hatte die Idee eines Projekts mit ihrem Chor und der Integration von Flüchtlingskindern der Gemeinde. Der Chorverband Hochrhein unterstützte dieses Projekt finanziell.
Nach der Aufführung konnte die Jugendreferentin des Chorverbandes Hochrhein, Sonja Dannenberger, an diesem besonderen Nachmittag viele Kinder und Jugendliche für ihre 5- bzw. 10-jährige Mitgliedschaft im Chor Lottstetten ehren.


Sommer-Festival der Chöre

Stimmgewaltiger Abschluss des Chorgruppenkonzerts: Unter der Leitung des CVH-Präsidenten Reinhold Indlekofer sangen alle Chöre und das Publikum gemeinsam den „Bajazzo“.
Stimmgewaltiger Abschluss des Chorgruppenkonzerts: Unter der Leitung des CVH-Präsidenten Reinhold Indlekofer sangen alle Chöre und das Publikum gemeinsam den „Bajazzo“.
Am 24. Juni fand das Chorgruppenkonzert des Chorverbandes Hochrhein unter dem Motto „Sommer-Festival der Chöre“ in Höchenschwand statt. Die fünf Chöre und Chorgruppen präsentierten ein vielseitiges Programm und begeisterten damit das Publikum, das kräftig mitsang und mitschunkelte. Der gemischte Chor Amrigschwand unter der Leitung von Gisela Satzer machte den Anfang und sang abwechslungsreich vorgetragene Heimatlieder. Der Projektchor Männer Wehr / Rickenbach mit seiner Chorleiterin Claudia Moser besang die Liebe, mal verträumt, mal beschwingt. Die Chorgruppe Rheintal (MGV Unterlauchringen, GV Hohentengen, Brückenchor Rheinheim, MGV Kadelburg) kehrte zurück in die „Haimet am Hochrhy“. Spätestens bei „Die kleine Kneipe“ und beim „Griechischen Wein“ sang und schunkelte der ganze Saal mit. Andreas Thoma hatte mit der Chorgruppe Dogern (Männerchor Bannholz, MGV Birkingen, MGV Liederkranz Dogern, MGV Oberalpfen) ein modernes Liedrepertoire einstudiert. Der Gospel „Rock my soul“, „Ein Kompliment“ von den Sportfreunden Stiller und „Santiano“ begeisterten das Publikum. Als Abschluss sang die Chorgruppe Klettgau (MGV Grießen, MGV Geißlingen, Männerchor Rechberg, MGV Weisweil) mit seinem Chorleiter Reinhold Indlekofer, der auch die Chorgruppe Rheintal leitete, verträumte und beschwingte Lieder. Der Höhepunkt des Konzerts war das gemeinsame Abschlusslied „Bajazzo“ mit über 200 Sängerinnen und Sängern und dem gesamten Publikum, das noch einmal für einen Gänsehautmoment sorgte.

Sangesbrüder sind auf dem Keuzweg

Fleißige Sangeshände des Männerchores Weisweil renovierten den Kreuzweg und umrahmten anschließend mit ihrem Gesang die Einweihung.
Fleißige Sangeshände des Männerchores Weisweil renovierten den Kreuzweg und umrahmten anschließend mit ihrem Gesang die Einweihung.
Eine Gruppe von rund zehn Sängern vom Männerchor Eintracht 1905 Weisweil haben ihre Notenblätter zur Seite gelegt und Pickel, Schaufel, Steinschlegel und Motorsäge zur Hand genommen und den über 100 Jahre alten Kreuzweg am Kalvarienberg restauriert. Die Idee kam nach dem letztjährigen Patrozinium zu Ehren des Kirchenheiligen St. Laurentius, das vom Männerchor gesanglich und gastronomisch umrahmt wurde. Die Sänger haben mehrere Wochen lang rund 150 Arbeitsstunden geleistet, bis alles fertig war. Für den Vereinsvorsitzende Markus Bollinger ist dieses Arbeitsprojekt auch ein Zeichen für die gute Kameradschaft und den Zusammenhalt, der innerhalb des Vereins besteht.
Die Dirigentin Christel Mühlhaupt hat mit ihren über 25 Männern zudem drei spezielle Lieder für die Einweihung einstudiert. Der Diakon Hans Klee ist begeistert vom Einsatz der Sangesbrüder. Diakon Klee weihte den sanierten Kreuzweg bei der ersten Station ein und der Männerchor Weisweil gab dem Festakt den würdigen Rahmen.

Besonderer Hörgenuss im Hotzenwald

Über 70 Sänger und Musiker verzauberten das Publikum mit einem besonderen und  einmaligen Hörgenuss.
Über 70 Sänger und Musiker verzauberten das Publikum mit einem besonderen und einmaligen Hörgenuss.
Der Rock- und Popchor Querbeet des Gesangvereins „Eintracht“ Herrischried war musikalischer Gast beim Jahreskonzert der Trachtenkapelle Hogschür. Querbeet, unter der Leitung von Sonja Dannenberger, begeisterte die vielen Zuhörer zusammen mit den Musikern der Trachtenkapelle mit dem Popsong „Adiemus“. Stimmgewaltige Höhepunkte des Abends waren das Medley „Moment for Morricone“ und „Show must go on“ von Queen. Mehr als 70 Sängerinnen, Sänger und Musiker brachten die voll besetzte Halle zum Beben.
Gänsehautstimmung kam bei der vom Publikum geforderten Zugabe auf. Querbeet-Sängerin Linda Runge verzauberte die Konzertbesucher mit „Hello“ von Adele.
Die anwesenden Präsidiumsmitglieder des Chorverbands Hochrhein und des Blasmusikverbands Hochrhein waren von diesem besonderen, musikalisch einmaligen Experiment begeistert.

Frühlingskonzert Singkreis Eggingen

Der Singkreis Eggingen mit seiner Dirigentin Karin Brogle war bei seinem traditionellen Frühlingskonzert auch humorvoll zu hören.
Der Singkreis Eggingen mit seiner Dirigentin Karin Brogle war bei seinem traditionellen Frühlingskonzert auch humorvoll zu hören.
Ein gelungenes Frühlingskonzert präsentierte der Singkreis Eggingen in der äußerst gut besuchten Klosterschüer Ofteringen. Neben dem eigenen Chor waren der Schulchor Eggingen und der Männergesangverein Geißlingen sowie zwei Klaviersolisten geladen.
Der seit 10 Jahren etablierte Schulchor Eggingen besteht aus einer gesunden Anzahl von jungen Sängern ab dem Vorschulalter. Chorleiterin Karin Brogle hatte sechs Lieder in fünf Sprachen für das eigene Musical ausgewählt und mit den Kindern einstudiert, unterstützt von Claudia Hinnenberger. Jedes der Lieder wurde erst von der wechselnden Solistengruppe und dann von allen gesungen. Michael Brogle begleitete die jungen Sänger einfühlsam am Flügel.
Wie fetzig Gesang sein kann, bewies Chorleiter Bruno de Conto mit seinen Sängern vom Männergesangverein Geißlingen. Der Gastgeber Singkreis Eggingen besang einfühlsam den Frühling und im zweiten Teil waren flotte, humorvolle Titel wie „Ich will keine Schokolade“ oder „Der Halskatarrh“ zu hören.
Als Klaviersolisten traten der 13-jährige Autodidakt Timo Brogle und die angehende Musikstudentin Michelle Sitko auf und ergänzten den gelungenen Abend mit ihren Beiträgen.


Rock und Pop in Deutsch - ein bunter Melodienstrauß

In der voll besetzten Gemeindehalle erlebten die Besucher beim Frühjahrskonzert des Albbrucker Gesangvereins einen unterhaltsamen und abwechslungsreichen Abend. Von den jüngsten Sängern des Albbrucker Grundschulchores bis hin zu den erfahrenen Akteuren des Albbrucker gemischten Chores und des Männerchors Leuggern aus der Schweiz erklang ein vielfältiger Melodienstrauß.
Zwölf Mädchen und Jungen des Grundschulchores eröffneten unter der Leitung von Annika Bächle den Abend. Der Albbrucker Dirigent Hans-Joachim Huber hatte sich für einen Ausflug in die Schlagerwelt entschieden. „Irgendwie, irgendwo und irgendwann“ von Nena stand dabei ebenso auf dem Programm wie „Der Weg“ von Herbert Grönemayer oder dessen „Sie mag Musik nur wenn sie laut ist“ mit Markus Florian am Piano. „Altes Fieber“ und „Tage wie diese“ von der Gruppe Die Toten Hosen wechselten sich mit „Hinterm Horizont“ von Udo Lindenberg oder „Phänomen“ von Helene Fischer ab.
Wie die Gastgeber konnte sich auch der Männerchor Leuggern/Schweiz erst nach mehreren Zugaben vom Publikum verabschieden. Zuvor beeindruckten die Männerstimmen unter der Leitung von Christian Seidel das Publikum. Melodien aus „Der Waffenschmied“ wurden gefühlvoll vorgetragen und mit „ In Salzburg zu St. Peter“ die Zuhörer wieder in eine ganz andere musikalische Welt mitgenommen.

Benefizkonzert für Christian Zeng

Aus der Zeitung erfuhr Achim Feser, der Vorsitzende des Let's Fetz Chors Bonndorf, vom krebskranken Christian Zeng und dem Spendenaufruf seiner Frau für ein sehr teures Medikament, das die letzte Behandlungschance war. Die Sängerinnen und Sänger des Chores unter der Leitung von Dagmar Hosp waren sofort bereit und wollten mit einem Benefizkonzert dazu beitragen, das teure Medikament zu finanzieren. Das Konzert ist eine von verschiedenen großzügigen Aktionen in der Region, die aufgrund von Presseberichten entstanden sind und halfen, das Spendenziel sogar zu übertreffen.
Der Chor Let‘s Fetz begeisterte mit afrikanischen Rhythmen und mit fetzigen Songs nicht nur durch die gesangliche Qualität, sondern auch durch begleitende Bewegungen, Gestik und Mimik der Sängerinnen und Sänger sowie der Chorleiterin. Lieder wie „Ewigi Liäbi“, „Applaus, Applaus“ von Sportfreunde Stiller und „Das Beste“ von Silbermond gingen unter die Haut. Die Zuhörer honorierten mit großem Applaus die Darbietungen, so dass der Chor sehr zur Freude des Publikums noch drei Zugaben zu Gehör brachte. Let‘s Fetz ist glücklich, den Erlös vom Musical „Tom Sawyer“ und vom Benefizkonzert in Birkendorf in Höhe von 3.230,11 € überweisen zu können.

Die Brückenmesse

Neue, aber nicht ganz ungewohnte Wege ging das Chörle des Gesangverein Hotzenwald Rickenbach. Der Chörle-Dirigent Markus Tannenholz hatte sich einen lang ersehnten Wunsch erfüllt und eine Messe komponiert, die Brückenmesse. Uraufgeführt wurde die Messe in der kath. Kirche in Möhlin/Schweiz. Markus Tannenholz ist auch Dirigent der Musikgesellschaft Möhlin.
Bei der Aufführung sangen neben dem Chörle auch noch vier Kirchenchöre aus Deutschland und der Schweiz mit, so dass ca. 120 Sängerinnen und Sänger im Chorraum der Kirche auftraten. Der Name der Messe wurde bewusst gewählt, da beide Länder über viele Brücken verbunden sind und durch die Aufführung auch Brücken der Verständigung und der Freundschaft erbaut werden sollen. Musikalisch wurde der Chor von den 52 Musikern der Musikgesellschaft Möhlin begleitet. Beide Aufführungen vor vollen Kirchenbänken waren ein hervorragendes Erlebnis. Dementsprechend emotional sehr ergriffen und berührt waren die Chörlemitglieder. Eine tolle Erfahrung für alle und ein riesiges Kompliment an den Komponisten und Dirigenten für die wunderbare Umsetzung der Texte, die übrigens mit Ausnahme des „Vater unser“, in Latein gesungen wurden.


Viel Applaus für die jungen Künstler

Die Let’s Fetz Kids und Teens präsentierten gemeinsam mit den Chor-AGs des Bildungszentrums Bonndorf eine spannende und nicht minder fröhliche Inszenierung nach der Vorlage von Wolfgang Fricke. Unter der Leitung von Sabine Zausig und Adda Wientzek stellten sich die Mädchen und Jungen der Herausforderung, in der tiefsinnigen Lausbubengeschichte um Tom Sawyer und Huckleberry Finn gleichzeitig als Sänger und Schauspieler zu agieren. Genau dieser Mix erfordert von den Beteiligten ein hohes Maß an Konzentration und Flexibilität, ohne dabei unbeschwert kindliche Leichtigkeit vermissen zu lassen. Dieser Spagat gelang den Darstellern vortrefflich.
Im Wechsel von Spannung und kindlicher Sorglosigkeit ließen sie den Klassiker von Mark Twain aufleben, nicht ohne hin und wieder auch dem Schriftsteller posthum etwas mitzuteilen, unter anderem: "Man hat nur Ärger mit den Dichtern!" Gekonnt setzten die jungen Künstler die allseits bekannten Szenen um, als etwa Tom von seiner Tante Polly zum Zaunstreichen verdonnert wird. Gruselig gerieten die nächtlichen Begegnungen auf dem Friedhof, ebenso die späteren in der Höhle, woran die raffinierte Lichttechnik sowie geschickt platzierte Echoeffekte nicht unerheblichen Anteil hatten. Eins ums andere Mal vermittelten die Akteure den Eindruck einer verschworenen Gemeinschaft.

130 junge Sängerinnen und Sänger begeistern

Über 500 begeisterte Zuhörer freuten sich über ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Kinder-, Jugend- und Schulchorkonzert des Chorverbandes Hochrhein (CVH) in der Stadthalle Wehr. Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 12 Jahren sangen sich in die Herzen des Publikums. Den Anfang machten die Jüngsten, die Chorwürmer Dogern mit ihrer Chorleiterin Stefanie Mell. Sie präsentierten Tierlieder stilecht mit Ponypferdchen, Lasso und Cowboyhüten. Der Kinderchor Herrischried mit ihren Chorleiterinnen Carola Dannenberger und Annette Meyer animierte das Publikum bei ihren Bewegungsliedern wie „Singen ist ́ne coole Sache“ zum Mitmachen. Von der eigenen Schulband wurde der Grundschulchor Rippolingen (Chorleiter Steffen Wurster) begleitet. Hits wie „We are the world“ überzeugte die vielen Besucher. Die beiden Schulchöre der Talschule Wehr nahmen das Publikum mit aufeine Reise in die Gospelwelt, bevor die Jugendreferentin des CVH Sonja Dannenberger die Ehrung vornahm. Unter großem Applaus wurde die 10-jährige Samantha Fritz vom Kinderchor Herrischried für 5 Jahre Singen im Chor geehrt, was nicht nur bei ihr feuchte Augen hervorrief. Die Talschulchöre sowie der Kinderchor Herrischried sangen für die Geehrte „Applaus, Applaus“, ehe alle Kinder- und Schulchöre gemeinsam das Abschlusslied „Musik, die schönste Sprache der Welt“ unter Leitung von Sonja Dannenberger sangen und das Publikum mitrissen. Ohne Zugabe wurden die 130 jungen Sängerinnen und Sänger natürlich nicht von der Bühne gelassen. Das erste Kinder-, Jugend- und Schulchorkonzert des CVH war ein voller Erfolg für alle Beteiligten und die Präsidenten des CVH Reinhold Indlekofer und Maria Krug hatten nur lobende Worte übrig.Der Chorverband Hochrhein mit seiner neuen Jugendreferentin Sonja Dannenberger hat sich zur Aufgabe gemacht den Jugendbereich zu reformieren. Solch ein Konzert soll nun jährlich stattfinden und dabei sollen Kinder und Jugendliche für ihr langjähriges Singen im festlichen Rahmen geehrt werden. Zudem war dieses Konzert der Auftakt zur sogenannten Ausbildungsspirale, die neben dem jährlichen Konzert auch ein jährliches Aktivwochenende und Ausbildungskurse für die Leistungsabzeichen Bronze, Silber und Gold beinhaltet. Das Aktivwochenende findet vom 20.-22. Oktober 2017 statt und der erste Kurs für Bronze startet im Januar 2018.

Tag der Chorleiter

Bodypercussion
Bodypercussion
Der Chorverband Hochrhein (CVH) organisierte einen Tag der Chorleiter Ende März in Jestetten mit verschiedenen Workshops und hochkarätigen Referenten wie Ernst Buscagne (Kantor in Egg/Schweiz und Singschulleiter der Jugendmusikschule Pfannenstiel Egg), Thilo Rebmann (Schlagzeuglehrer an der Musikschule Südschwarzwald) und Ernst Raffelsberger (Chordirektor des Opernhauses Zürich). Im ersten Workshop „Die unbeschreibliche Leichtigkeit des Singens“ mit Ernst Buscagne erhielten die 30 Teilnehmer viele Anregungen und Tipps zum Einsingen im Kinder- und Erwachsenenchor, zur Wirkung des Chorleiters auf den Chor sowie viele Übungen zur Körperhaltung, Atem- und Konzentrationsübungen, Harmonieübungen und Atemkanons. Passende Literaturtipps rundeten den Workshop ab. Anschließend wurde im Workshop „Voice- und Bodypercussion“ der Einsatz von Körperinstrumenten wie Klatschen, Schnipsen, Stampfen und die Stimme als Schlagzeugimitation erprobt. Willy Wohlgemuth vom Opernhaus Zürich informierte über das Urheberrecht, bevor fünf Teilnehmer ein Chorcoaching mit dem Opernchordirektor Ernst Raffelsberger durchliefen. Viele praxisbezogene Tipps wie Tonangaben mit der Stimmgabel, Dirigiertechnik, Dynamikeinsatz und Probendidaktik und –methodik bekamen die Teilnehmer mit auf den Weg. Wie ein roter Faden zog sich die Wichtigkeit des Chorleiters für den Chor durch den ganzen Fortbildungstag. Organisiert hatte dieser die Präsidentin des CVH Maria Krug.

Ehrungsabend am 24.03.2017

Das Bild zeigt die Geehrten für 65 und 70 Jahre. Links Landrat Dr. Martin Kistler, rechts die Präsidenten des CVH Maria Krug und Reinhold Indlekofer
Das Bild zeigt die Geehrten für 65 und 70 Jahre. Links Landrat Dr. Martin Kistler, rechts die Präsidenten des CVH Maria Krug und Reinhold Indlekofer
Über 2000 Jahre Singen im Chor wurden Ende März beim Ehrungsabend des Chorverbandes Hochrhein (CVH) geehrt. 48 Sängerinnen und Sänger wurden von Landrat Dr. Martin Kistler sowie von den Präsidenten Reinhold Indlekofer und Maria Krug für ihre langjährige Vereinsmitgliedschaft von 25, 40, 50, 60, 65 und 70 Jahren gewürdigt und erhielten entsprechende Urkunden und Sängernadeln des Badischen und Deutschen Chorverbandes. Umrahmt wurde diese festliche Übergabe von Adrian Brenneisen (Gitarre), Annemarie Kopetzki (Klavier) und Friederike Kopetzki (Gesang).
Im Informationsteil des Abends teilten die Präsidiumsmitglieder des CVH wichtige Termine zu Fortbildungen und Konzerten den vielen Vorsitzenden und Chorsängern mit. Der CVH bietet im Jahr 2017 viele verschiedene Fortbildungen für Chorleiter, Kinder und Jugendliche sowie für Erzieher mit. Außerdem finden verschiedene Konzerte des CVH statt: ein Kinder-, Jugend und Schulchorkonzert am 2. April in Wehr, ein Konzert zum Projekt „Singen mit Migrantenkindern“ am 21. Mai in Lottstetten, ein Chorgruppenkonzert am 24. Juni in Höchenschwand sowie ein Schossparkkonzert am 8. Juli in Bad Säckingen.
Die neue Jugendreferentin Sonja Dannenberger informierte über die Reform des Jugendbereichs des CVH. Dazu gehört neben einem jährlichen Kinder-, Jugend- und Schulchorkonzert auch die festliche Übergabe von Ehrungsurkunden an die Kinder und Jugendlichen im Rahmen eines solchen Konzerts sowie die Ausbildung der jungen Chorsänger und damit verbunden die Identifikation mit dem Chorverband und den Erhalt der vielen Mitgliedschöre. Ein Aktivwochenende im Herbst, die Ausbildungskurse mit Leistungsabzeichen in jedem Frühjahr und dasKinder-, Jugend- und Schulchorkonzert im Frühsommer sollen im Jugendbereich eine jährliche Einheit bilden. Es beginnt mit dem Konzert am 02. April, gefolgt vom Aktivwochenende vom 20.-22. Oktober 2017. Die Ausbildungskurse für Bronze starten im Januar 2018.
Umrahmt wurde der Ehrungsabend vom Sängerbund Stühlingen und dem gemischten Chor Buch.


Ehrung für 25 Jahre

25 Jahre: Gisela Janz und Helmut Kaiser (Chorgemeinschaft Bad Säckingen), Wolfgang Rupp (MGV-Frohsinn Birkingen), Monika Ebner (Gemischter Chor Buch), Ingrid Büche (Gesangverein Eintracht Erzingen), Peter Wycisk (MGV Hänner), Werner Gröschl (Gesangverein Frohsinn Hohentengen), Jürgen Stoll (MGV Kadelburg), Rainer Kipp (MGV Rechberg), Manfred Wenisch (MGV Liederkranz Rippolingen), Anita Heigel (Sängerbund Stühlingen) und Andreas Gamp (MGV Liederkranz Waldshut).

Ehrung für 40 Jahre

40 Jahre: Paul Isele (MGV Bettmaringen), Norbert Spielmann (MGV Frohsinn Birkingen), Doris Ebner, Heidi Jehle und Helmut Scheerer (Gemischter Chor Buch), Karl-Heinz Müller (MGV Detzeln), Karin Brogle, Christel Besdziek, Anna Maria Hirth, Viktor Zeller (Singkreis Eggingen), Lydia Steger (Gesangverein Eintracht Erzingen), Karl Fromherz (Sängerbund Frohsinn Görwihl), Elisabeth Held (Gemischter Chor Grimmelshofen) Marianne Löhle und Iris Stoll (Sängerbund Stühlingen).

Ehrung für 50 Jahre

50 Jahre: Martin Umminger (Gesangverein Albbruck), Heinz Marek, Kurt Robert, Emil Schmid (Chorgemeinschaft Bad Säckingen), Harald Rotkamm (MGV Frohsinn Birkingen), Werner Kübler (MGV Grießen), Johannes Schauer und Hans-Dieter Schwenninger (Gesangverein Krenkingen), Peter Müller (Gesangverein Frohsinn Ofteringen), Reinhold Indlekofer (MGV Rechberg) und Josef Würth (Sängerbund Stühlingen).

Ehrung für 60 Jahre

60 Jahre: Adelberg Mayer (MGV Bettmaringen), Berthold Eckert, Herbert Leber, Konrad Schäfer und Bruno Tröndle (MGV Frohsinn Birkingen), Peter Ücker (Gesangverein Hotzenwald Rickenbach) und Alfons Reindl (Gesangverein Frohsinn Wallbach).

Ehrung für 65 und 70 Jahre

65 Jahre: Otmar Tröndle (MGV Frohsinn Birkingen) und Walter Hoferer (MGV Liederkranz Wutöschingen).

70 Jahre: Erwin Marder (Männergesangverein Kadelburg)



Notenlehre als Basis für die Chorarbeit

Der Gesangverein Eintracht Herrischried bietet regelmäßig seinen Sängerinnen und Sängern Kurse in Notenlehre und Stimmbildung an. Aktuell läuft ein mehrwöchiger Kurs in Notenlehre. In diesem Kurs lernen die Chorsängerinnen und –sänger alles über die Notenwerte, Taktarten, Pausenzeichen, Notenschlüssel und Tonarten. Auch diverse Zeichen wie für die Dynamik werden den Teilnehmer/innen erklärt und an praktischen Beispielen hör- und fühlbar gemacht. Der Kursleiter und Vorsitzender des Gesangvereins Gerhard Dannenberger versteht es, den Teilnehmer/innen die teils sehr theoretischen Grundkenntnisse leicht verständlich und in angemessenem Lerntempo zu vermitteln. Für Sänger/innen mit Vorkenntnissen ist dieser Kurs als Wiederholung auch gut geeignet.Die Chorsängerinnen und –sänger verstehen mit diesem Kurs die Noten der Chorstücke sowieAnweisungen der Chorleiterin leichter und können so auch entspannter proben



Konzert des Let's Fetz Chores im Treppenwinkel in Riedern am Wald

Stimmgewaltige Präsentation im Treppenwinkel


In ihrer Begrüßung hatte Gabriela Utz-Wehrmann zu einer nicht närrischen aber fetzigen Unterhaltung mit dem Chor "Let’s Fetz" aus Bonndorf eingeladen. Damit hatte sie keineswegs zu viel versprochen. Mit dem Titel "Conquest of Paradise", den Henry Maske 1994 bei der Weltmeisterschaft zum Auftritt in den Boxring wählte, hatten die Sänger unter der Leitung von Dagmar Hosp zum Einzug den Treppenwinkel stimmgewaltig erfüllt.
Der erste Konzertteil war dem ausländischen Liedgut gewidmet. Bei den afrikanischen Liedern konnte sich das Publikum mit Bongoklängen und der Rhythmik des Chores in den fernen Erdteil versetzen. So mit dem Lied "Mamaliye", einem Loblied auf die afrikanischen Mütter und auch mit dem Song "BabaYetu", was dem deutschen "Vater unser" entspricht. Mit "Irish Blessing", ein irisches Segenslied, und dem bekannten "The Lion sleeps tonight" sang sich der Chor in die Herzen der Zuhörer.
Nach der Pause wurden die Besucher im Treppenwinkel dann auch noch mit überwiegend deutschsprachigen Liedern unterhalten. Die Sänger begeisterten das Publikum mit "Ewigi Liäbi" nach einem Musical aus der Schweiz. Die Stimmung des Liedes "Tears in Heaven" über Trost und Hoffnung, das Eric Clapton zur Bewältigung des Unfalltodes seines vierjährigen Sohn geschrieben hatte, wurde vom Chor wunderbar wiedergegeben. Den Inhalt des Titels "Applaus, Applaus, für deine Art mich zu begeistern" konnte das Publikum mit großem Beifall an den Chor zurückgeben.
"Mach das Radio an", diesen Wunsch hatte an diesem Abend niemand. Mit dem Song "Jetzt ist Sommer, egal ob man schwitzt oder friert, Sommer ist was in deinem Kopf passiert" wurde das kühle Treppenhaus etwas erträglicher. Der Chor bereitete dem Publikum einen wunderbaren Abend. Die gekonnten Soli und die mehrstimmigen Darbietungen brachten zusammen mit der guten Akustik im Treppenwinkel das Gänsehautfeeling.
Die persönliche Ausstrahlung der Akteure, gepaart mit der Rhythmik zu den Melodien, und dass das komplette Programm ohne Noten- und Textblatt gesungen wurde, brachte die Bewunderung für den Chor. Das Konzert wurde von Markus Hosp mit interessanten Informationen über Interpreten und Musikinhalt moderiert. Der Chor durfte sich erst nach mehreren Zugaben verabschieden.


Männergesangverein Unterlauchringen

Winterkonzert begeistert - Männergesangverein Unterlauchringen bietet zusammen mit drei Gastchören abwechslungsreiches Programm

Ein sehr unterhaltsames und abwechslungsreiches Winterkonzert präsentierte der Männergesangverein 1861 Unterlauchringen unter der Regie von Ehrendirigent Reinhold Indlekofer zusammen mit zwei Gastchören und einer Singklasse des Klettgaugymnasiums Tiengen den rund 300 Besuchern in der Gemeindehalle Unterlauchringen. Recht anspruchsvoll und mit Schwung hatten die Gastgeber das Konzert mit dem Stück "Wo ein Lied erklingt" eröffnet. Erneut mit hohem Anspruch setzte der gastgebende Chor seinen Auftritt mit dem "Frohen Sängermarsch" und dem Frater Kellermeister" fort, wobei das auswendig singen auch seine Schwierigkeiten hatte. Umso wuchtiger und stimmgewaltiger beschlossen die Sänger mit "Ich weiß ein Fass in einem tiefen Keller" den ersten Liedblock. Frisch und unbekümmert zeigte sich die Singklasse 6 des Klettgaugymnasiums Tiengen unter der Leitung von Martin Umrath am Klavier mit drei Liedern und zum Teil schon mit beachtlicher Stimmkraft. Den ersten Konzertteil beschloss der Männergesangverein 1871 Eintracht Leipferdingen mit einem Auszug aus seinem Jahreskonzert, darunter "Dschinghis Khan" und "Moskau", alles sehr sauber und präzise intoniert und vom Dirigent Tobias Hilpert überwiegend am Klavier begleitet. Einen ganz besonderen Drive präsentierte der Let's Fetz Chor aus Bonndorf unter der Regie von Dagmar Hosp nach ihrem singenden Einmarsch mit drei Gospels und dem etwas außergewöhnlichen Lied "Parkplatzregen" von Oliver Gies. "Bewegung und Rhythmus stehen bei uns im Vordergrund", so Basssänger Jürgen Braun in seiner Ansage, was der Chor sehr zur Begeisterung des Publikums ausdrucksstark demonstrierte. Natürlich durfte eine Zugabe nicht fehlen. Zwei weitere Lieder des gastgebenden Vereines, sehr stimmkräftig und sicher dargeboten, sowie das gemeinsame Lied "Ich wollte nie erwachsen sein" von P. Maffay, zusammen mit der Singklasse 6 und Martin Umrath am Klavier beendeten das sehr hörenswerte und gefällige Konzert, dass immer wieder mit heftigem Beifall des begeisterten Publikums bedacht wurde.


Sängerbund Stühlingen

Untere Reihe von links: Sonja Dannenberger, Reinhold Indlekofer, Ursula Meier, Felix Lehr, Hanne Rösch, Nicole Würth-Held, dahinter Klasse 5a der Realschule
Untere Reihe von links: Sonja Dannenberger, Reinhold Indlekofer, Ursula Meier, Felix Lehr, Hanne Rösch, Nicole Würth-Held, dahinter Klasse 5a der Realschule
Kooperation Schule-Verein: Urkundenübergabe

Im Beisein von Reinhold Indlekofer, Präsident des Chorverbandes Hochrhein, Sonja Dannenberger, Jugendreferentin des Chorverbandes Hochrhein und Leiterin des Musikteams am Staatlichen Schulamt Lörrach, den Vertreterinnen des Sängerbundes Hanne Rösch und Nicole Würth-Held sowie von schulischer Seite Rektor Felix Lehr und Musiklehrerin Ursula Meier wurde die Urkunde zur Musikpatenschaft Schule-Verein übergeben.
Reinhold Inlekofer begrüßte die Anwesenden und beglückwünschte die Realschule Stühlingen zu diesem Schritt. Er betonte, dass gemeinsames Singen verschiedener Generationen zukunftsfördernd ist, Potenziale freigesetzt und damit Brücken zwischen den Generationen geschaffen werden. Kompromisse werden nötig sein, um die verschiedenen Vorstellungen von Kultur auf einen Nenner zu bringen. Er dankte Rektor Felix Lehr und der Leiterin der Kooperation, Ursula Meier, für ihren Einsatz und bezeichnete die Kooperation als einen Schritt in eine gute Zukunft, in die gewinnbringende Förderung des Musiklebens der Heimat.
Die Vertreterin des Staatlichen Schulamtes Lörrach, Sonja Dannenberger, überbrachte in Vertretung der Schulrätin für Schulmusik, Judith Maier, die Glückwünsche des Schulamtes.
Hanne Rösch wandte sich an die anwesende Klasse 5a: „Wir sind heiß auf Euch!“ und freut sich auf weitere gemeinsame Termine. Schulleiter Felix Lehr betonte, dass der Nutzen einer solchen Musikpatenschaft für die Schule groß sei und sieht der weiteren Entwicklung positiv entgegen.
Der Unterzeichnung der Urkunde ging eine längere Vorbereitungszeit voraus. Bereits im vorletzten Schuljahr trafen sich der damalige Schulleiter, Uli Grieshaber, und die Vorsitzende des Sängerbundes, Christine Pflanzl, zu ersten Sondierungsgesprächen. Es wurde eine Chorklasse gebildet, die sich unter Leitung von Ursula Meier auf erste Auftritte zusammen mit dem Sängerbund vorbereitete. Eine musikalische Konzeption wurde von Ursula Meier und Christine Pflanzl erstellt und der Weg für den Antrag beim Kultusministerium war frei.
Beim fünfzigjährigen Jubiläum der Realschule Stühlingen im Juli 2016 begeisterten Sängerbund und Realschulchor mit drei gemeinsamen Liedern. Damit war der Grundstein für weitere gemeinsame Aktionen gelegt, man ist wegen weiterer generationenübergreifender Auftritte in Kontakt.


Jahreskonzert Männerchor Gurtweil

Erfolgreiches Jahreskonzert und musikalische Gestaltung der Weihnachtsmesse

Der Männerchor Gurtweil hat mit seinem Jahreskonzert im Dezember eine beachtliche musikalische und gesellschaftliche Wirkung in der großen Kreisstadt Waldshut-Tiengen und auch darüber hinaus erzielen können. Dies spornt die Sängerschar mit dem Vorsitzenden Gerhard Hentzel und mit der Dirigentin Birgit Rogg zu weiteren konzertanten Herausforderungen an. Der bereits 2015 eingeschlagene Weg, mit neuzeitlicher Popliteratur das Konzertprogramm zu bereichern, gelang auch in diesem Jahr wieder sehr gut. Gerade Songs der Beatles, der Rolling-Stones, Lieder aus Musicals und andere Hits bewirkten beim Konzertpublikum einen begeisterten Nachhall.
Zum Jahresausklang wirkten die Sänger des Männerchor Gurtweil auch bei einer Festmesse am zweiten Weihnachtsfeiertag in der Gurtweiler Pfarrkirche mit und markierten mit ihrem Festgesang einen weiteren kirchenmusikalischen Höhepunkt.


AKONIMA-Konzert

Das Akkordeon-Showorchester AKONIMA aus Wehr hatte sich zu seinem Konzertabend den Rock- und Popchor Querbeet des Gesangvereins Eintracht Herrischried eingeladen. Vor 700 Gästen fand ein großartiges und abwechslungsreiches Showkonzert statt.
Querbeet, unter der Leitung von Sonja Dannenberger, begeisterte die Zuhörer zusammen mit dem Akkordeon-Showorchester mit einem Medley von Robbie Williams. Zu hören waren unter anderem „Angels“ und „Supreme“. Gänsehautstimmung kam beim „Earth Song“ von Michael Jackson auf. Ein Höhepunkt war der Solo-Auftritt von Querbeet mit der AKONIMA-Band. Bei „Barbara Ann“ von den Beach Boys klatschten die vielen Besucher begeistert mit. Beim gemeinsamen Abschlusslied „Rock around the clock“ bebte die Halle vom stimmgewaltigen Chor Querbeet und dem großartigen Akkordeon-Orchester AKONIMA.
Die von den Zuhörern geforderte Zugabe „Hold the line“ mit allen Musikern, Sängerinnen und Sängern beendete einen fantastischen und facettenreichen Konzertabend.


Weihnachtskonzert der Talschule Wehr

Die Talschule Wehr mit ihrem musischen Profil veranstaltete das traditionelle Weihnachtssingen in der Stadthalle Wehr. Mit ihren beiden Schulchören, dem Orfforchester, der Flötengruppe sowie Klassenbeiträgen nahmen die über 240 Schüler das Publikum mit auf eine Winter- und Weihnachtsreise quer durch die Welt. Vom spanischen Lied „Zumba, zumba“ über den Gospel „Go, tell it on the mountains“ und “Jingle Bells” bis hin zum traditionellen Lied „Alle Jahre wieder“ und „O, du fröhliche“ wurden viele unterschiedliche Lieder gesungen und musiziert. Das erste Mal dabei war das Zöglingsorchester der Stadtmusik Wehr, das zusammen mit den Chören das Publikum verzückte und in weihnachtliche Stimmung versetzte.

Neue Jugend- und Pressereferentin

Sonja Dannenberger
Sonja Dannenberger
In der Jahreshauptversammlung des Chorverbandes Hochrhein wurde die bisherige Beisitzerin Sonja Dannenberger zur neuen Jugend- und Pressereferentin ernannt.
Dannenberger ist seit 2014 Mitglied im Präsidium des Chorverbandes Hochrhein. Als Schulleiterin der musischen Talschule Wehr, Chorleiterin des Talschulchores und des Popchores Querbeet Herrischried sowie als Fortbildnerin für Musik in der Grundschule am Staatlichen Schulamt Lörrach und Schulkreisvorsitzende des VBE (Verband für Bildung und Erziehung) bringt Sonja Dannenberger die nötigen Erfahrungen und Verbindungen mit.
Als erste Tätigkeit organisiert sie zusammen mit ihrem Team am 02. April 2017 ein Kinder-, Jugend- und Schulchorkonzert in der Stadthalle Wehr.